Seit einem Jahr bekomme ich hin und wieder einen epileptischen Anfall. Bei meinen Anfällen muss ich mich erst übergeben, dann liege ich auf der Seite. Meine Beine werden steif, fangen an zu rudern und ich sabber. Meine Muskeln zucken, ich werde unruhig und bekomme große Angst.  Alle drei Monate muss eine Blutkontrolle durchgeführt werden. Morgens und abends muss ich eine Pille schlucken.

Während meiner Anfälle kümmern sich alle sehr liebevoll um mich. Ich werde gestreichelt und es wird ganz ruhig mit mir gesprochen. Dabei merke ich, dass ich entspannter werde und das Krampfen allmählich nach lässt. Die Krämpfe dauern je nach Stärke zwischen 3 und 10 Minuten an. Meine Familie versuch bei den ersten Anzeichen eines Anfalls beruhigend auf mich einzuwirken. So kann die Verkrampfung etwas abgeschwächt werden. Ich bin froh, dass ich so eine liebevolle Familie gefunden habe.

Epilepsie bei Hunden

Die Epilepsie bei Hunden ist eine Erkrankung, bei der die Nervenzellen im Gehirn übermäßig erregt sind und ich dadurch krampfe.

Der Tierarzt unterscheidet verschiedene Ursachen für Epilepsie bei Hunden. Die eigentliche (primäre) Epilepsie bei Hunden liegt vor, wenn alle anderen möglichen Ursachen ausgeschlossen sind. Erkrankungen der inneren Organe, wie Nieren- oder Leberstörungen oder Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System, können eine sekundäre Epilepsie bei Hunden auslösen. Bei jungen Hunden kann ein sogenannter Shunt vorliegen; darunter versteht man eine Missbildung der Lebergefäße. Dabei werden die Giftstoffe nicht genügend aus dem Körper gefiltert, reichern sich im Gehirn an und führen zu Krämpfen. Infektionskrankheiten und Vergiftungen können die gleichen Symptome auslösen, ebenso wie eine Störung im Salz- und Wasser-Haushalt des Hundes. Auch Erkrankungen des Gehirns lösen Krämpfe aus. Missbildungen, Verletzungen, Entzündungen oder Tumoren sind weitere mögliche Ursachen für Epilepsie bei Hunden.

Sind alle Ursachen für Epilepsie bei Hunden ausgeschlossen, liegt eine sogenannte primäre Epilepsie (idiopathische Epilepsie) vor. Die Ursache für das Krampfen liegt in den Nervenzellen des Gehirns selbst. Durch einen erblichen Fehler sind die Nervenzellen leichter erregbar und sind schnell zu stark gereizt. Der Hund bekommt einen epileptischen Krampfanfall. Besonders häufig betroffen sind hiervon beispielsweise Cockerspaniel, Pudel, Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever, Labrador Retriever, Boxer und der Vizla. Meist sind die Hunde beim ersten Krampf zwischen einem und fünf Jahre alt. Generell empfiehlt es

Eine Epilepsie bei Hunden äußert sich, unabhängig von ihrer Ursache, durch verschieden starke Krampfanfälle. Bei einigen Hunden deutet sich der beginnende Anfall bereits durch eine Änderung des Verhaltens an: Der Hund ist ängstlich, unruhig oder sehr anhänglich. Bei Hunden, die eine sogenannte „Aura“ vor ihren Anfällen zeigen, ist es ratsam, beruhigend auf sie einzuwirken, denn dies kann den folgenden Anfall abschwächen.




 

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Diese Homepage ist rein privat und wurde am 30. Mai 2018 um 12:15 erstellt
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